Regionalverband Altmark e. V.
Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband
In Deutschland verunglücken jedes Jahr ca. 8.000.000 Menschen! Einen geringen Anteil an dieser Zahl haben Verkehrsunfälle mit ca. 520.000. Häufiger geschehen die Unfälle da, wo wir uns am sichersten fühlen, in den eigenen vier Wänden. Um so wichtiger ist es die Erste Hilfe zu erlernen und sich nicht nur auf die für den Führerschein erworbenen Kenntnisse zu verlassen.
Eine besondere Bedeutung hat die Erste Hilfe für diejenigen, die, ob nun familiär oder im Beruf, Kinder betreuen. Bei "unseren Kleinen" muss man wegen der Entdeckungs- und Experimentierfreude eigentlich täglich auf alles gefasst sein. Kinder sind aber anders als Erwachsene besonders aus medizinischer Sicht. Insofern sollten sich Eltern, aber auch Erzieher und Lehrer mit diesem Thema vertraut machen.

Richtiges Verhalten im Notfall
Zu allererst sollten Sie auf jeden Fall Ruhe bewahren, übertragen Sie etwaige Ängste und Nervosität nicht auf den Verunglückten. Konzentrieren Sie sich auf das was Sie wissen und können. So helfen Sie schon, ohne einen Handgriff, dem Betroffenen.

  1. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Situation! Sie erlangen so viele wichtige Informationen:
  •   Ursache des Notfalls (Sturz, Stromschlag, Unfall)
  •   unnatürliche Lage und/oder Stellung des Verunglückten/einzelner Körperteile
  •   verändertes Verhalten
  •   unnatürliches Aussehen (Blässe, Blaufärbung der Haut)
  1. Sichern Sie die Unfallstelle ab, beachten Sie Ihre eigene Sicherheit:
  •   im Straßenverkehr den Unfallort absichern um Folgeunfälle zu vermeiden
  •   Einmalhandschuhe anziehen bei Kontakt mit Blut u.a. Körperflüssigkeit
  •   bei Stromunfällen: Sicherung ausschalten
  •   bei Vergiftungen Kontakt mit dem Gift vermeiden (Einmalhandschuhe)

Der ASB-Kreisverband bietet deshalb verschiedene Schulungen und Kurse zur Ersten Hilfe an.


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